Wie wirkt Konzentrative Bewegungstherapie?

 

Die KBT wirkt in vielfältiger Form:

· Der konzentrative Zustand sensibilisiert alle
Sinne für die Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Motivationen, Verhaltens- und Erlebensweisen
können therapeutisch bearbeitet werden.

· Die vertiefte Selbst- und Fremdwahrnehmung
stärkt das Ich und aktiviert Selbstheilungs-
potentiale. Impulse zur aktiven Problem-
bewältigung werden unterstützend begleitet
und Lösungsschritte gezielt vorbereitet.

· Korrigierende körperliche und emotionale
Erfahrungen im Bereich von Basisdefiziten
bewirken Nachreifungsprozesse und führen zu
Autonomiegewinn.

· Der Muskeltonus wird durch eine vertiefte
Selbst- und Objektwahrnehmung reguliert und
das vegetative Nervensystem positiv
beeinflusst. Körperliche Funktionslust wird
wieder entdeckt und die Konfliktfähigkeit
verbessert.

· Ressourcen werden aktivitiert durch den
Umgang mit den gesunden Persönlichkeits-
anteilen, also den Möglichkeiten des Klienten.

· Das Probehandeln, die Modellfunktion des
Therapeuten und der Gruppenmitglieder sowie
die Arbeit an der Symbolisierung lösen
Lernprozesse aus und setzen kreatives
Potential frei.

· Unbewusstes Material wird bewusst durch die
vertiefte Selbst- und Fremdwahrnehmung und
das Handeln, das die Erinnerung fördert.

· Der Trennungs- und Individuationsprozess
wird gefördert durch die Arbeit an der
Symbolisierung und Versprachlichung.

· Der Patient wird im Umgang mit methoden-
spezifisch formulierten Angeboten in seiner
Entscheidungsfreiheit gestärkt. Er kann das
Angebot annehmen, ablehnen oder verändern.

· Das Durcharbeiten des „Materials“ im
Gespräch und in neuen Handlungsabläufen in
der therapeutischen Situation führen zu
Einsicht und zur Reifung der Persönlichkeit.


Quelle: Der Deutsche Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie (DAKBT) e.V.